Landwirt Gerhard Dober mit Traktor auf seinem energieautarken Bauernhof in Altenberg bei Linz

Energieautarke Landwirtschaft

EnergieautarkeLandwirtschaft Dober 100 % Sonnenenergie für Hof & Familie – unabhängig & zukunftsorientiert Gerhard Dober betreibt in Niederkulm, Gemeinde Altenberg bei Linz (Oberösterreich), einen traditionell geführten Bauernhof mit modernem Anspruch. Gemeinsam mit Energy+ Solutions GmbH wurde der Hof zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Energieautarkie entwickelt: Eine leistungsstarke Photovoltaikanlage mit intelligentem Stromspeicher deckt den gesamten Energiebedarf – von der Landwirtschaft über das Mehrgenerationenhaus bis zur E-Mobilität. Projektüberblick Energie, die mitwächst – für Mensch, Tier und nächste GenerationenMit dem Ziel, vollständig energieautark zu wirtschaften, setzte Gerhard Dober auf Sonnenenergie. Die eigens entwickelte Lösung versorgt nun nicht nur Maschinen und Geräte des landwirtschaftlichen Betriebs, sondern auch das gesamte Wohnhaus der Mehrgenerationenfamilie – inklusive E-Mobilität und Warmwasserbereitung. Energieeffizienz beginnt im KopfNeben der technischen Umsetzung war Dober die Haltung entscheidend: Nachhaltigkeit soll nicht bei der Landwirtschaft enden, sondern auch in der Energieversorgung spürbar sein. Energy+ begleitete das Projekt von Anfang an – inklusive Beratung zur Förderung „Energieautarker Bauernhof“. Besondere Herausforderungen Smart gelöst – auch bei Altbau & begrenzten FlächenDer traditionsreiche Hof stellte das Projektteam vor einige Herausforderungen: Komplexe Leitungsführung im Altbau Verschattete Dachflächen und Montageeinschränkungen Integration mehrerer Wechselrichter trotz Leistungsbegrenzung Aufbau von zwei Zaunanlagen und einer Fassadenlösung zur optimalen Energiegewinnung Vorausschauende Planung für spätere Erweiterungen Gemeinsam mit dem Technikteam von Energy+ wurden smarte Lösungen entwickelt, die den Alltag am Hof erleichtern und langfristig absichern. Hardfacts Projekt: PV-Erweiterung uns Speichersystem Standort: Altenberg Kunde: Gerhard Dober, Bio-Landwirt Maßnahmen: Beratung und Auslegung, notstromfähigen Speicher für alle Hausparteien, Ergänzung der Bestands-PV um 2 senkrechte Modulfelder für verbesserten Winterertrag, FörderunterstützungErgebnis: Verbesserte Autarkie und Eigenversorgung  Ergebnis & Wirkung 100 % Eigenverbrauchsoptimierung durch PV und Speicher Hohe Netzunabhängigkeit für Betrieb und Wohneinheiten – auch bei Ausfällen Nahtlose Integration in den Alltag der Landwirtschaft Vorbildcharakter für andere Landwirte in der Region https://youtu.be/_B5irpLAxTw Fazit Gerhard Dober zeigt mit seinem Betrieb in Altenberg bei Linz, wie Landwirtschaft, Technik und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Mit Sonnenenergie als täglichem Begleiter, einem starken Partner an der Seite und einem klaren Blick auf die Zukunft ist er heute unabhängiger denn je – und inspiriert damit viele andere, ebenfalls den Schritt Richtung Energieautarkie zu gehen. Wir sollten uns kennenlernen! Sie führen eine Landwirtschaft und möchten auch energieautark werden? Von der Förderung, Montage bis zum Life-Ciycle-Service – wir stehen Ihnen bei Ihrem Energieprojekt zur Seite! TERMIN VEREINBAREN

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Smarte Steuerung eines Notstromsystems mit Smartphone – Symbol für EMS-Lösungen in Krisensituationen

Notstromlösungen der Zukunft

Notstromlösungen der Zukunft Wie intelligente Energiemanagementsysteme Stromausfällen trotzen Sturm, Schnee, Überflutungen… und kein Strom? Extreme Wetterereignisse sind längst keine Ausnahme mehr. Der Klimawandel sorgt für stärkere Stürme, heftige Schneefälle und häufigere Überflutungen – mit teils gravierenden Folgen für die Energieversorgung. Stromausfälle über viele Stunden oder sogar Tage können ganze Regionen lahmlegen. Was früher als Blackout-Szenario galt, ist heute eine reale Bedrohung für Haushalte, Betriebe und Gemeinden. Die gute Nachricht: Moderne Notstromlösungen, Stromspeicher und intelligente Energiemanagementsysteme (EMS) machen unsere Energieversorgung nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch nachhaltiger.  Klimawandel und Stromversorgung: Eine fragile Balance Mit steigenden Temperaturen und zunehmenden Extremwetterlagen geraten zentrale Stromnetze an ihre Grenzen. Sturmböen beschädigen Überlandleitungen, Schneelasten bringen Masten zum Einsturz, Überflutungen setzen Umspannwerke außer Betrieb – die Liste an Risiken wächst. Traditionelle Energieinfrastrukturen sind meist zentral organisiert und dadurch besonders anfällig. Ein einziges Ereignis kann ganze Netzabschnitte lahmlegen.  Der Schlüssel zu einer stabilen Energieversorgung liegt daher in der Dezentralisierung: Energie dort erzeugen, speichern und managen, wo sie auch verbraucht wird – in privaten Haushalten, Betrieben oder regionalen Energiezellen. Notstromlösungen neu gedacht: Von der Batterie zum Gesamtsystem Notstromversorgung bedeutet heute weit mehr als ein Dieselgenerator im Keller. Moderne Stromspeicher mit Notstromfunktion bilden das Herzstück einer autarken Energieversorgung. Sie speichern überschüssige Energie – etwa aus Photovoltaik – und stellen sie im Ernstfall gezielt zur Verfügung.  Doch um mehr als nur wenige Stunden überbrücken zu können, braucht es intelligente Steuerung. Hier kommen Energiemanagementsysteme (EMS) ins Spiel. Sie entscheiden in Echtzeit,  welche Energiequelle genutzt wird,  welche Verbraucher Vorrang haben,  und wie lange gespeicherte Energie effizient eingesetzt werden kann.  So wird aus einer simplen Batterie ein dynamisches Notstromsystem, das sich automatisch an die aktuelle Situation anpasst.  Intelligentes Energiemanagement: Das Gehirn der Stromversorgung Ein Energiemanagementsystem (EMS) analysiert und steuert Energieflüsse im gesamten Gebäude. Es vernetzt Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, E-Ladestationen und andere Verbraucher – und sorgt dafür, dass jede Kilowattstunde optimal genutzt wird.  Im Notfall funktioniert es wie ein digitaler Energieregisseur:  Priorisierung: Kritische Geräte wie Kühlung, Heizung, Router oder Beleuchtung werden bevorzugt versorgt.  Automatisches Lastmanagement: Überflüssige Verbraucher werden abgeschaltet, um Energie zu sparen.  Prognosebasierte Steuerung: Wetter- und Verbrauchsdaten fließen ein, um Energie optimal zu verteilen.  Selbstlernende Systeme: Moderne EMS-Lösungen nutzen künstliche Intelligenz, um Verbrauchsmuster zu erkennen und vorausschauend zu reagieren.  Das Ergebnis: mehr Versorgungssicherheit, höhere Energieeffizienz und ein entscheidender Vorteil im Krisenfall.  Zukunftstrends: Neue Technologien für maximale Resilienz Während Stromspeicher und PV-Anlagen bereits weit verbreitet sind, liegt das größte Potenzial in der Vernetzung und Automatisierung. Innovative Entwicklungen machen Energiesysteme nicht nur autark, sondern auch intelligent und flexibel:  Smart Load ManagementDas EMS erkennt, welche Geräte wann wirklich gebraucht werden. So werden Lastspitzen vermieden und die verfügbare Energie über längere Zeit nutzbar. Beispiel: Bei Stromausfall priorisiert das System automatisch wichtige Verbraucher und hält den Betrieb aufrecht – ohne manuelles Eingreifen. Sektorkopplung im GebäudeStrom, Wärme und Mobilität wachsen zusammen. Das Energiemanagement koordiniert PV-Anlage, Wärmepumpe und Elektroauto. Im Normalbetrieb steigert das den Eigenverbrauch, im Notfall erhöht es die Autarkie. Lokale MicrogridsIn Zukunft werden sich Gebäude, Betriebe oder Nachbarschaften zu kleinen Energienetzen zusammenschließen. Diese sogenannten Microgrids können sich bei einem Netzausfall selbst versorgen und so ganze Regionen stabilisieren. Cloud- und FernsteuerungDigitale EMS-Plattformen ermöglichen die Überwachung und Steuerung von Energieflüssen aus der Ferne. So können Störungen schneller erkannt und Systeme automatisch wieder in Betrieb genommen werden – auch bei widrigen Wetterbedingungen.  Unternehmen im Fokus: Resiliente Energieversorgung als Wettbewerbsfaktor Für Unternehmen bedeutet Energieausfall weit mehr als Dunkelheit – er bedroht Produktion, IT, Lagerhaltung und Kommunikation. Ein ganzheitliches Energiemanagement mit Notstromfunktion ist daher ein entscheidender Teil der Unternehmenssicherheit.  Durch den Einsatz von EMS können Betriebe:  kritische Prozesse absichern,  Betriebskosten senken,  CO₂-Emissionen reduzieren  und gleichzeitig Versorgungssicherheit erhöhen.  Besonders in energieintensiven Branchen wird das Thema Energieautarkie damit zu einem echten Wettbewerbsvorteil.  Innovation und Nachhaltigkeit: Zwei Seiten derselben Medaille Notstromsysteme von morgen sind nicht nur Backup-Lösungen, sondern aktive Bestandteile einer nachhaltigen Energiezukunft. Sie ermöglichen:  geringere Netzbelastung,  höhere Eigenverbrauchsquote,  effizientere Nutzung erneuerbarer Energien,  und langfristige Kosteneinsparungen.  Je intelligenter die Steuerung, desto größer der Nutzen – sowohl ökologisch als auch ökonomisch.  Fazit: Energieautarkie ist die beste Vorsorge Der Klimawandel stellt unsere Energieversorgung vor neue Herausforderungen. Doch mit modernen Notstromlösungen, dezentralen Stromspeichern und intelligenten Energiemanagementsystemen wird aus Risiko Resilienz. Ein EMS ist das Herzstück moderner Notstromversorgung – und der Schlüssel zu einer nachhaltigen, sicheren und unabhängigen Energiezukunft. Wer heute in smarte Systeme investiert, sorgt nicht nur für mehr Versorgungssicherheit, sondern macht sich fit für die Energiezukunft von morgen.  Das könnte sie auch interessieren! Wir sollten uns kennenlernen! Wir begleiten Betriebe auf Ihrem Weg – von der Analyse über die Technologieauswahl bis zur Förderberatung. Jetzt beraten lassen und netzdienliche Strategien in Ihrem Unternehmen umsetzen.  TERMIN VEREINBAREN

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Stromausfall in Oberösterreich: Kerze vor mechanischem Stromzähler als Symbolbild für Blackout-Risiko

Blackout-sicher mit PV, Speicher und EMS

Blackout-sicher mit PV, Speicher & EMS Balkoutsicher: Fakten & Irrtümer In Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Unsicherheit über die Stromversorgung rückt die Frage nach Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit immer stärker in den Fokus. Photovoltaikanlagen (PV), Batteriespeicher und intelligente Energiemanagementsysteme (EMS) gelten als Schlüsseltechnologien für eine nachhaltige und autarke Energiezukunft. Doch wie realistisch ist die Vorstellung, mit diesen Komponenten vollständig Blackout-sicher zu sein? Wir zeigen Ihnen, was wirklich funktioniert – und was ein Irrglaube ist. Aber prüfen Sie gerne in unserem Quiz Ihr Wissen darüber! Fazit: So werden Sie wirklich Blackout-sicher Komponente Funktion Beitrag zur Blackout-Sicherheit Verteilerkasten Inselbildung Voraussetzung für den Notstrombetrieb PV-Anlage Stromerzeugung Nur mit Inselbetrieb nutzbar Speicher Energiepuffer Versorgung bei Nacht/Schlechtwetter EMS Steuerung & Optimierung Effizienz & Umschaltung bei Stromausfall Expertentipp: Lassen Sie Ihre Anlage prüfen Viele bestehende Systeme lassen sich nachrüsten. Ein professioneller Check zeigt, ob Ihre Anlage für die Blackout-Vorsorge geeignet ist – und wie Sie mit überschaubarem Aufwand Ihre Versorgungssicherheit deutlich erhöhen können. Und testen Sie die Anlage im Echtbetrieb gemeinsam mit dem Experten! Das könnte sie auch interessieren! Wir sollten uns kennenlernen! Blackout-Vorsorge beginnt beim Systemdesign: Wir unterstützen Sie dabei, Ihre PV-Anlage fit für den Inselbetrieb zu machen – mit intelligenter Speicherintegration, EMS-Steuerung und realistischer Bewertung Ihrer Versorgungssicherheit. TERMIN VEREINBAREN

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Hand hält Lupe mit Schriftzug „COSTS“ – Symbolbild für Stromkostenkontrolle in Unternehmen

Strategien zur Stromkostenoptimierung für Unternehmen

Strategien zur Stromkostenoptimierung Stromkostenoptimierung für Unternehmen in Österreich Die Energiewende stellt Unternehmen in Österreich vor neue Herausforderungen – und eröffnet zugleich Chancen. Steigende Netzentgelte machen eine gezielte Optimierung der Stromkosten unerlässlich. Gleichzeitig können Unternehmen durch netzdienliches Verhalten aktiv zur Stabilität des Energiesystems beitragen. Wer seine Energieflüsse intelligent steuert, senkt nicht nur seine Stromrechnung, sondern verschafft sich auch einen echten Wettbewerbsvorteil. Netzdienlichkeit wird zum Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg in einem sich wandelnden Energiemarkt. Was bedeutet „Netzdienlichkeit“ für Unternehmen? Es gibt mehrere Definitionen von “Netzdienlichkeit”, die jedoch alle noch nicht ganz klar und für den Endverbraucher ersichtlich sind. Hier wird noch das neue ELWG benötigt, das variable Netztarife ermöglicht. Die E-Control legt für den Netzbetreiber fest, welche Möglichkeiten durch netz- oder systemdienliches Verhalten geboten werden können. Netzdienlichkeit beschreibt den Beitrag von Unternehmen zur Stabilität und Effizienz des Stromnetzes. Gerade in einem Energiesystem, das zunehmend von erneuerbaren Energien geprägt ist, braucht es flexible Verbraucher und steuerbare Erzeuger. Typische Beispiele für netzdienliches Verhalten sind: Batteriespeicher, die sich in der Mittagszeit aufladen oder Spitzen kappen E-Ladesäulen, die ihre Ladeleistung bei hoher Netzlast drosseln oder bei Überproduktion verstärken Wärmepumpen oder PV-Anlagen, die auf externe Signale reagieren und so Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringen Oft wird dies zusammengefasst unter dem Überbegriff “Flexibilität”. Diese soll künftig belohnt werden, sei es mit günstigeren Netztarifen oder eigenen Geschäftsmodellen. Damit wird klar: Unternehmen sind nicht länger nur Stromabnehmer, sondern aktive Teilnehmer am Energiesystem (“Prosumer”). Ganzheitliches Energiemanagement (GEM): Der technische Hebel Einzelne Maßnahmen reichen nicht aus. Ganzheitliches Energiemanagement (GEM) bündelt die Steuerung aller Verbraucher und Erzeuger: Batteriespeicher: fangen Spitzenlasten ab, verschieben Netzbelastungen und erhöhen den Eigenverbrauch E-Ladesäulen & Wärmepumpen: passen Ladeleistung dynamisch an und sorgen für Bedarf als Stromverbraucher PV-Anlagen: sorgen langfristig für günstige Strompreise, liefern optimierten Eigenverbrauch und steigern den Autarkiegrad. Das GEM plant anhand von Prognosen den optimalen Verbrauch. Die zentrale Steuerung erfolgt über intelligente Software, die Verbrauch und Erzeugung synchronisiert – und damit die Grundlage für netzdienliches Verhalten schafft. Nutzen von Netzdienlichkeit Netzbetreiber können mit dem ELWG zukünftig auswählen, ob der Netzausbau physisch oder durch Schaffung von Flexibilitäten erfolgt. Flexibilitäten können durch ein GEM mehrfach genutzt werden und sorgen daher für vielfältige Einnahmequellen. Durch die Software-Steuerung können diese variabel an die geltenden Regelungen angepasst werden. Beispiele hierfür sind: Teilnahme am Regelenergiemarkt, variable Netz- und Energiepreise, Nutzung von Börsenpreisen … Unternehmen können also ihre möglichen Flexibilitäten dem Netzbetreiber anbieten und dadurch Kostenvorteile oder Einnahmen schaffen. Fazit: Netzdienlich heißt zukunftssicher Unternehmen in ganz Österreich, die heute auf Netzdienlichkeit und intelligentes Energiemanagement setzen, sichern sich entscheidende Vorteile: Direkte wirtschaftliche Effekte durch reduzierte Netzentgelte und zusätzliche Einnahmequellen. Langfristige Wettbewerbsfähigkeit dank besserer ESG-Bewertung, höherer Versorgungssicherheit und nachhaltiger Unternehmensführung. Quellen und weiterführende Links: Parlament Österreich SmartGrid Austria  RGC News: Industriestrompreisbonus Österreich Das könnte sie auch interessieren! Wir sollten uns kennenlernen! Wir begleiten Betriebe auf Ihrem Weg – von der Analyse über die Technologieauswahl bis zur Förderberatung. Jetzt beraten lassen und netzdienliche Strategien in Ihrem Unternehmen umsetzen. TERMIN VEREINBAREN

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Person berechnet Stromverbrauch und Lastspitzen mit Taschenrechner und Dokumenten am Schreibtisch

Stromrechnung durch Lastmanagement senken

Stromkosten senken mit Lastmanagement Stromkosten clever senken – mit intelligentem Lastmanagement In Zeiten stagnierender oder gar steigender Strompreise trotz sinkender Großhandelspreise wird eines klar: Die Energieeffizienz im eigenen Betrieb ist heute der Schlüssel zur Kostenkontrolle. Besonders für Unternehmen in ganz Österreich ist Lastmanagement ein strategisches Instrument, das nicht nur die Stromrechnung um bis zu 30 % senken kann, sondern auch die operative Resilienz stärkt. Was sind Lastspitzen – und warum sind sie so teuer? Lastspitzen sind kurze, aber teure Phasen im Stromverbrauch – etwa beim gleichzeitigen Hochfahren mehrerer Maschinen oder dem gebündelten Laden von E-Fahrzeugen. Diese Spitzen belasten nicht nur das Stromnetz, sondern verursachen überproportionale Kosten. Die Stromabrechnung für Gewerbe- und Industriebetriebe in Österreich basiert auf zwei zentralen Preisbestandteilen: Arbeitspreis (ct/kWh): Abrechnung des tatsächlichen Energieverbrauchs Leistungspreis (€/kW): Bemisst sich nach der höchsten abgerufenen elektrischen Leistung innerhalb eines Monats oder Jahres. Problem: Bereits ein einziger Peak innerhalb einer 15-minütigen Messperiode kann die Grundlage für den gesamten Leistungspreis des Monats oder sogar des Jahres bilden. Möglichkeiten zur Kostensenkung Peak Shaving mit Batteriespeichern Günstiger Strom – etwa aus der eigenen PV-Anlage oder aus dem Netz zu Niedrigtarifzeiten – wird gespeichert und bei hoher Netzlast wieder eingespeist. Das Ergebnis: Die teuersten Verbrauchsspitzen werden reduziert, was laut Praxisbeispielen zu jährlichen Einsparungen von mehreren Tausend Euro führen kann. Lastverschiebung (Load Shifting) Produktionsprozesse oder Ladevorgänge können zeitlich in günstigere Lastphasen verlagert werden – etwa das Laden von E-Fahrzeugen über Nacht oder die Kühlung in Randzeiten. Diese Maßnahme erfordert kaum Investitionen, sondern lediglich eine Anpassung der Betriebsabläufe. Gleichmäßiges Lastprofil Ein konstanter Stromverbrauch über den Tag hinweg kann sich lohnen: Einige Versorger bieten Großverbrauchern mit gleichmäßigen Lastprofil bis zu 80 % Ermäßigung bei den Netzentgelten. Doch schon eine einzige Lastspitze kann diesen Bonus gefährden – und hier zeigt sich erneut der Nutzen von Peak Shaving, um das Profil stabil zu halten. Praxisbeispiele aus der Wirtschaft – so funktioniert Netzdienlichkeit in der Realität Supermarkt: Die Analyse der Verbrauchsdaten zeigte, dass die morgendliche Nutzung der Backöfen regelmäßig Lastspitzen verursachte. Durch den gezielten Einsatz eines Batteriespeichers konnte die Energie zeitlich verschoben und die Spitzen geglättet werden. Ergebnis: spürbare Senkung der Stromkosten. Logistikzentrum: Mit einem dynamischem Lastmanagement wurde das Laden einer wachsenden E-Fahrzeugflotte netzschonend und effizient gesteuert. Vorteil: deutliche Kosteneinsparungen – bei uneingeschränktem Betrieb. Gastbetrieb mit Catering  Für die Betriebserweiterung wäre eine stärkere Zuleitung inkl. Trafo-Umbau nötig gewesen. Die gezielte Lastspitzenkappung konnte die Erweiterung ohne ohne zusätzliche Elektroinfrastruktur realisiert werden. Fazit: Lastmanagement als strategischer Wettbewerbsvorteil In Österreich wird die Höhe der Stromkosten zunehmend zur Frage der Steuerbarkeit – nicht nur des Preises. Unternehmen, die in intelligente Laststeuerung, Transparenz und Energieeffizienz investieren, sichern sich doppelte Vorteile: Finanziell: durch geringere Netzentgelte und optimierte Energienutzung. Reputationsseitig: durch bessere ESG-Bewertungen und nachhaltiges Wirtschaften. Quellenauswahl und weiterführende Links: Agora Energiewende (2024): JAW24-Webbericht Stadtwerke Soest: Kosten senken mit Batteriespeichern Das könnte sie auch interessieren! Wir sollten uns kennenlernen! Wir unterstützen Betriebe in ganz Österreich mit maßgeschneiderten Lösungen für ganzheitliches Lastmanagement. Jetzt unverbindlich beraten lassen – und Stromkosten nachhaltig senken. TERMIN VEREINBAREN

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